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Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe


UPDATE 18.11.2020:

Die Frist für die Antragstellung für die Novemberhilfe/Überbrückungshilfe II (September - Dezember 2020) wurde bis zum 31. Januar 2021 verlängert.


Kurze Zusammenfassung zu den vom Wirtschaftsministerium erstellten FAQs zur Novemberhilfe/Außerordentlichen Wirtschaftshilfe


Abrufbar unter: 
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html#


1. Folgende Unternehmen sind antragsberechtigt:

  • Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind

     

  • ebenfalls sind indirekt stark betroffene Unternehmen antragsberechtigt

    • indirekt betroffen sind Unternehmen, die:

    • regelmäßig 80 % Ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen

    • Verbundene Unternehmen, bei denen mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt

       

  • Für Unternehmen, die nicht direkt oder im oben beschriebenen Sinne indirekt von den Schließungsmaßnahmen betroffen sind, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche im November 2020 im Vergleich zum Vorjahr haben, wird es Hilfen im Rahmen der Überbrückungshilfe III geben, Details folgen.

     

  • gemeinnützige und öffentliche Unternehmen sind ebenfalls antragsberechtigt

 

2. Höhe der gezahlten Zuschüsse:

  • Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt

     

  • Ausnahme bei Solo-Selbständigen:

    Soloselbständige haben ein Wahlrecht: sie können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Damit wird auch Soloselbständigen geholfen, die im November 2019 keinen Umsatz hatten.

     

  • Die Novemberhilfe ist nach aktuellem Stand begrenz auf eine Obergrenze von 1.000.000 EUR

     

  • Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außer-Haus-Verkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die damals dem vollen Mehrwertsteuersatz unterlagen, also die im Restaurant verzehrten Speisen und entsprechenden Getränke.

     

3. Anrechnung anderer staatlicher Leistungen:

  • Andere staatliche Leistungen wie z.B. die Überbrückungshilfe oder das KUG werden auf die Novemberhilfe angerechnet

 

4. Umgang mit den Umsätzen trotz Schließungen:

  • Unternehmen, die trotz Schließungsanordnung Umsätze erwirtschaften, dürfen diese behalten

     

  • bis zu einer Höhe von 25 % des Vergleichsumsatzes im November findet keine Anrechnung auf die Novemberhilfe statt

 

5. Antragstellung und Auszahlung:

  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt genauso wie bei der Überbrückungshilfe I & II

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